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Saturday, September 12, 2020

Gartenarbeit im September: Das können Sie jetzt im Herbst im Garten ernten und vorbereiten - Merkur.de

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Der Sommer verabschiedet sich langsam und der Herbst hält Einzug in Deutschland. Aber auch im September gibt es noch einiges im Garten zu tun.

  • Die Tage werden kürzer und nachts wird es spürbar kühler.
  • Obst- und Gemüsesorten sollten jetzt geerntet und haltbar gemacht werden.
  • Bereiten Sie Ihre Pflanzen für den Herbst* vor und setzen Sie Blumenzwiebeln ein.

Rasenpflege: Gras im Herbst mähen und düngen

Ihr Rasen muss jetzt optimal für den Winter vorbereitet werden. Dafür muss er zunächst gemäht werden, aber nicht kürzer als fünf Zentimeter, damit der Boden noch genügend Schutz hat. Übrigens hört Rasen bei einer Bodentemperatur von neun Grad auf zu wachsen, ab dann müssen Sie also nicht mehr mähen. Bis Ende September können Sie den Rasen vertikutieren, um liegengebliebenes Schnittgut und Moos zu entfernen.

Beim Düngen sollten Sie jetzt einen kalibetonten organischen Herbstdünger verwenden, der die Gräser resistenter gegen Krankheiten und Frost macht. Wässern Sie den Rasen nach dem Düngen gut. Auf keinen Fall dürfen Sie einen Dünger mit viel Phosphor und Stickstoff nutzen, weil dadurch das Gras zum Wachsen angeregt würde. Auch Laub auf dem Rasen sollten Sie regelmäßig entfernen, zum Beispiel mit einem Fächerbesen oder einer Harke.

Lesen Sie auch: Welche Sträucher und Hecken müssen jetzt geschnitten werden?

Ernte: Jetzt Obst und Gemüse ernten und einkochen

Kartoffeln, Möhren und andere Knollengewächse sind jetzt reif und können verarbeitet oder im Keller gelagert werden. An Tomatensträuchern können die letzten grünen Tomaten ausreifen, neue Blüten sollten aber lieber entfern werden. Wenn Sie selbst Zucchinis angepflanzt haben, sollten Sie unbedingt vor dem ersten Frost die Ernte einholen. Auch Gurken, Mais und Walnüsse können jetzt geerntet werden. Kürbisse sind das Herbstgemüse schlechthin. Sie können jetzt richtig ausreifen, damit sie zu Halloween bereit zum Gesichterschnitzen sind.

Zum saisonalen Obst im September gehören Äpfel, Birnen und Pflaumen sowie Brombeeren, Heidelbeeren und Holunderbeeren. Aus den geernteten Früchten und Beeren können Sie Marmelade, Gelee, Mus und Co. einkochen.

Weiterlesen: Lange Erntezeit dank Herbst-Himbeeren

Video: Garten-Regeln - Darf ich Äpfel vom Nachbargrundstück „klauen“?

Gartenarbeit im September: Kräuter trocknen und einfrieren

Wollen Sie auch nach dem Herbst noch etwas von Ihrem Kräutergarten haben? Dann lohnt es sich, im September die Kräuter zu ernten, bevor sie welken. Frische Kräuter aus dem Garten lassen sich prima konservieren, etwa durch trocknen oder einfrieren. Ernten Sie Petersilie, Basilikum, Pfefferminze und Co. am besten in den Morgenstunden, da die Pflanzen vor dem Mittag mehr ätherische Öle enthalten.

Zum Trocknen binden Sie fünf bis zehn Triebe in ein Bündel und hängen sie für etwa zwei Wochen an einem dunklen, trockenen, luftigen Ort auf. Sie können Kräuter auch gut einfrieren: Dazu einfach waschen, gut trocknen und kleinhacken. Verpacken Sie die Kräuter gut und bewahren Sie die gefrorenen Kräuter für einige Monate um Tiefkühlfach auf.

Gartenpflege: Gehölze umsetzen und Zwiebeln einpflanzen

Im September stellen viele Gehölze das Wachstum ein. Das heißt, Sie können immergrüne Gewächse jetzt umsetzen, zum Beispiel Rhododendron oder Koniferen. Frostige Zeiten sind noch weit genug weg. Die Pflanzen können also noch viele feine Wurzeln bilden, mit denen sie Wasser und Nährstoffe aufnehmen und dadurch gut anwachsen können. Bei sommergrünen Pflanzen sollten Sie mit dem Umpflanzen warten, bis das Laub gefallen ist.

Blumenzwiebeln und Knollengewächse wie Krokusse, Schneeglöckchen und Lilien können im September gesetzt werden. Achten Sie auf den richtigen Standort für Ihre Pflanzen. Den erfahren Sie mithilfe des Etiketts an den Pflanzen. Ein Kreis symbolisiert den Lichtbedarf: Ein weißer Kreis bedeutet volle Sonne, ein schwarzer Kreis Schatten. Halbschatten wird dementsprechend durch einen Kreis mit einer schwarzen und einer weißen Hälfte dargestellt.

Besorgen Sie sich jetzt schon einmal die Zwiebeln für Tulpen und Narzissen, damit Sie sie spätestens im Oktober, vor dem ersten Frost, einpflanzen können.

Weiterlesen: Vor dem Winter: Soll ich jetzt noch einmal den Rasen düngen?

Gartenarbeit im September: Igel-Bleibe für den Winter vorbereiten

Ab September machen sich kleine Besucher in Ihrem Garten auf die Suche nach einen Quartier zum Überwintern. Sie können Sie dabei unterstützen, indem Sie an einer geschützten Stelle einen Unterschlupf bauen: aus einer umgedrehten Obstkiste, die Sie mit trockenem Laub füllen. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Auch interessant: Diese Fehler im Garten können verhängnisvoll sein

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September 10, 2020 at 09:05PM
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Garten

Friday, September 11, 2020

Der Klimawandel im Garten- Kolumne von Margareta Kulmann-Rohkemper - 24VEST

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So wie es das globale Klima gibt, hat auch jeder Garten sein eigenes Zusammenspiel aus den Faktoren, die der Begriff Klima bündelt: Temperatur, Niederschlag und Wind.

Auf den Garten bezogen, nennt sich das Mikroklima und lohnt der genauen Betrachtung, denn dieses Mikroklima entscheidet maßgeblich darüber, ob sich Menschen und Pflanzen in einem Garten wirklich wohl fühlen. Massive Steinmauern wirken ambivalent auf das Mikroklima: Einerseits können sie für Verschattung sorgen, andererseits aber auch als Wärmespeicher fungieren. Letzteres ist – gerade wenn sie die Abendsonne einfangen und deren Wärme dann wohldosiert wieder abgeben können – richtiggehend wohltuend. Gerade in eher kleinen Gärten sorgen hohe Mauern aber auch schon einmal für einen Hitzestau. Auch die Wahl des Bodenbelags beeinflusst die Temperaturen im Garten.

Steinplatten oder Schotter speichern die Wärme der Sonne – je nach Farbe mal mehr mal weniger intensiv – und geben sie über einen längeren Zeitraum wieder an ihre Umgebung ab. Diesen Effekt kann man sich natürlich zunutze machen, sollte aber auch mögliche negative Auswirkungen im Blick behalten. So haben Messungen ergeben, dass an einem Sonnentag die Temperatur in einem Meter Höhe über einer Schotterfläche deutlich höher ist als über Rasen oder über einem Beet.

Ein Sitzplatz, an dem es beständig weht, ist alles andere als ein Wohlfühlort. Auch viele Pflanzen mögen im Übrigen keine Zugluft. Bei der Planung des Gartens sollte man also unbedingt auch ein Augenmerk auf den Wind haben. Was ist die Hauptwindrichtung? Ergeben sich irgendwo Windschneisen? Diese lassen sich zum Beispiel mit einer Mauerscheibe oder auch einem Heckenriegel unterbrechen.

Die Niederschlagsmenge lässt sich zwar nicht über die Gartengestaltung beeinflussen, sehr wohl aber das Maß, in dem der gefallene Niederschlag dem Garten zugutekommt. Das hängt eng zusammen mit der Sonneneinstrahlung und den Bodenverhältnissen. Je schattiger der Garten, desto geringer die Verdunstung und desto mehr Wasser steht den Pflanzen für ihr Wachstum zur Verfügung. Wie gut das für sie verfügbar ist, hängt allerdings auch von den Wasserspeichereigenschaften des Gartenbodens ab. Damit das Wasser an die Wurzeln der Pflanzen gelangen kann, muss es im Garten versickern können. Versiegelte Flächen wie Auffahrten verhindern das. Der Effekt für das Mikroklima: Oberflächenwasser wird in die Kanalisation abgeleitet, steht dem Garten nicht mehr zur Verfügung.

Pflanzen beeinflussen das Kleinklima eines Gartens positiv. Über ihr Laub geben sie beständig Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab und kühlen damit die Luft in ihrer unmittelbaren Umgebung, wirken also als natürliche Klimaanlage. Im Schatten eines Baumes zu sitzen ist folglich nicht nur deswegen angenehm, weil er die Sonne abhält, sondern auch, weil sein Laub für eine Abkühlung der Luft sorgt – von der Aufnahme von CO2 und der Abgabe von Sauerstoff einmal ganz zu schweigen.

Faktor Nummer zwei, über den sich das garteneigene Klima regulieren lässt, sind bauliche Elemente. Der Einfluss von Mauern und steinernen Bodenbelägen wurde schon erwähnt. Etwas aufwendiger, aber sehr reizvoll ist es, einen Grundstücksbereich als Senkgarten zu gestalten, ihn also gewissermaßen tieferzulegen. Hier sind Mensch und Pflanzen dann vor Wind geschützt, Wärme hält sich länger, sodass man hier besonders in den kühleren Abendstunden angenehm sitzen und so manche wärmeliebende Pflanze bestens gedeihen kann.

Zur Person:

Margareta Kulmann-Rohkemper ist Garten- und Landschaftsarchitektin. Die Expertin gehört zu den „Gärtnern von Eden“, einem Zusammenschluss von rund 50 Gartenbaubetrieben.

Margareta Kulmann-Rohkemper

© Gärtner von Eden




September 12, 2020 at 05:00AM
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Der Klimawandel im Garten- Kolumne von Margareta Kulmann-Rohkemper - 24VEST

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Garten

Botanischer Garten Solingen: Tropenhaus-Sanierung soll erweitert werden - RP ONLINE

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Kostenpflichtiger Inhalt: Botanischer Garten Solingen : Tropenhaus-Sanierung soll erweitert werden

Im Botanischen Garten wird umgebaut. Die Asbestsanierung am Tropenhaus läuft. Zudem könnte auch der in die Jahre gekommene Eingangsbereich erneuert werden.

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Garten

Thursday, September 10, 2020

Der Garten wird zum Experimentierfeld - Kirchheimer Umland - Teckbote Online

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Notzingen. Von der Terrasse aus öffnet sich der Blick in den blühenden Garten von Claudia Hosp. Ein Kiesweg führt entlang der Rasenfläche mit Apfel-, Kirsch- und Birnbäumen in Richtung Staudenbeet und daran angrenzendem Nutzgarten mit allerlei Gemüse, Beeren und Kräutern. Aktuell dominieren im gesamten Garten die unterschiedlichsten Grün-, Lila- und Rosétöne mit immer wieder weißen Akzenten dazwischen.

Den unterschiedlichsten Gärten individuell Form, Farbe und Atmosphäre zu geben, ist die tägliche Arbeit und zugleich auch eine wahre Leidenschaft von Claudia Hosp. Den Plan für ihren eigenen Garten hat sie an einem Urlaubstag in Portugal skizziert. „Die Umsetzung hat dann etwas länger gedauert. Zwei Jahre lang haben wir den Garten angelegt, 2013 war er grob fertig. Bis heute ist alles nach und nach gewachsen. Mit Pflanzen Räume zu schaffen, braucht Zeit“, weiß Claudia Hosp. Zu sehen, wie sich Stück für Stück alles live entwickle, was man zuvor auf dem Papier festgehalten habe, sei unglaublich spannend, „manchmal fast magisch“. Zur Gartenarchitektur und -planung sei sie eher zufällig gekommen, erzählt die Wellingerin. Über Umwege kam sie zum Studium und plante zunächst, den Naturschutz in den Fokus ihrer Arbeit zu stellen. Ihr Faible fürs Gestalten kam während der Mitarbeit in einer Baumschule immer stärker heraus. Die heutige Berufsrichtung einzuschlagen, sei absolut die richtige Entscheidung gewesen: „Man kann durch das Gestalterische in den Gärten die Welt ein bisschen schöner und lebendiger machen und dabei seinen eigenen Stil entwickeln.“

Ihr eigenes Gartenreich dient der Planerin dabei immer wieder als Experimentierfeld. Etwa was die geeigneten Standorte für die einzelnen Stauden und Gehölze angeht, welche am besten zusammenpassen oder wie hoch deren Pflegeaufwand ist. Doch auch auf die kleinen Lebewesen sollte man bei seiner Gartengestaltung achten. Allein schon Insektenhotels oder insektenfreundliche Pflanzen können hier ihren Beitrag leis- ten. „Man kann wirklich aus jedem Garten etwas machen, egal wie klein er auch ist“, betont Claudia Hosp. Katja Eisenhardt




September 11, 2020 at 04:04AM
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Der Garten wird zum Experimentierfeld - Kirchheimer Umland - Teckbote Online

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Garten

Freiluftausstellung: Bilder und Bierfuizl im Garten am Bergfeldpark. - Merkur.de

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  • Armin Rösl

    vonArmin Rösl

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Sabrina Sturm aus Poing stellt zum zweiten Mal ihre Werke im Garten aus. Darunter neu: selbst gestaltete Bierfuizl. Mit Sonderedition „Weltstadtvorstadt mit Herz“.

Die Hobbykünstlerin Sabrina Sturm aus Poing hat während des Corona-Lockdowns, als nur Spaziergänge erlaubt waren, spontan etwas Farbe ins damas sehr triste Grau des Lebens gebracht: Sie stellte spontan an einem Nachmittag ihre Bilder im Garten auf und aus. Diese Aktion wiederholt sie am Samstag, 12. September: von 11 bis 17.30 Uhr präsentiert sie ihre Werke an der Hechtstraße im Seewinkel, direkt am Bergfeldpark (nahe des „Walfischteichs“, zwischen Monopteros und Bergfeldsee).

Dort präsentiert sie auch ihre neuen Kreationen: Bierfuizl. Individuell angefertigte Untersetzer mit Filzboden für Gläser und Flaschen aller Art. Gibt’s auch als Magnet-Variante für den Kühlschrank. Für die Poinger Privatinitiative „Weltstadtvorstadt mit Herz“ (WSVSmH) hat Sabrina Sturm eine eigene WSVSmH-Kreation angefertigt. Vier Fuizl kosten 25 Euro, von denen fünf Euro für die WSVSmH-Patenkinder in Ghana gspendet werden. Weitere Infos auf Instagram unter „sturmatelier“.

So war die Ausstellung während des Corona-Lockdowns.




September 11, 2020 at 01:00AM
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Freiluftausstellung: Bilder und Bierfuizl im Garten am Bergfeldpark. - Merkur.de

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Garten

Herbstpflanzen für Garten und Balkon - Ruhr Nachrichten

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Auch nach der Sommerblüte glänzen sie mit leuchtenden Farben, interessanten Mustern und ausgefallenen Formen: Blattschmuck- und Strukturpflanzen machen Beet und Balkon herbstbunt. Besonders farbenfroh ist das Purpurglöckchen mit vielen verschiedenen Neuzüchtungen, erklärt der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE). Das Farbenspektrum reicht von Hellgrün über Rot bis fast zu Schwarz. Im Trend liegen auch mehrfarbige Blätter - etwa panaschierte, die weiße Flächen haben.

Herbstpflanzen: Viele Varianten

Buntnesseln bieten viele Farbkombinationen. Sie vertragen keinen Frost, eignen sich aber als dekorative Zimmerpflanze. Ein Hingucker sind auch Funkien-Stauden mit ihren oft gestreiften Blättern.

Exotisch wirken die großen runden Blätter des Japanischen Scheingoldkolbens. Es gibt Varianten mit gelben Flecken sowie mit gekräuselten Blättern, die wie eine übergroße Petersilie wirken.

Herbstpflanzen als Kontrast

Silberschmuckstauden sind wegen ihrer hübschen Haare beliebt. So sieht es beim Wollziest aus, als wüchsen flauschige Hasenohren aus dem Beet. Die Blätter vom Silberblatt-Salbei sehen aus wie mit Seidenfäden überzogen.

Gartenbesitzer können außerdem mit Kontrasten arbeiten: So machen sich helle Blätter gut neben dunklem Laub, Bodendecker wie Efeu oder Elfenblumen sind ein Gegenstück zu hoch aufragenden Farnwedeln. Goldschuppen- und Schildfarn etwa bleiben im Winter grün.

Weitere Tipps für Heim und Garten unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa




September 10, 2020 at 02:06PM
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Herbstpflanzen für Garten und Balkon - Ruhr Nachrichten

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Garten

Die besten Zwergobstbäume für den Garten - Mein schöner Garten

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Kleiner Garten, kleine Obstbäume: Auch wer kaum Platz hat, muss keineswegs auf selbst geerntetes Obst verzichten. Und wer da nur an Säulenobst denkt, kennt die Zwergobstbäume noch nicht. Während Säulenobst durchaus vier Meter hoch werden kann, sind Zwergobstbäume wirkliche Minis. Die Bäume kommen im Garten mit einem Quadratmeter Fläche aus und sehen vom Wuchs her wie die großen Bäume aus. Dabei wird ein Zwergobstbaum nur mannshoch oder wie der Apfel ‘Gulliver’s’ sogar nur 100 Zentimeter. Da müssen auch Stadtbewohner nicht auf die eigene Obsternte auf dem Balkon verzichten. Denn bei so einer Größe steht der Kübelhaltung nichts im Weg. Die Früchte machen den Mini-Trend übrigens nicht mit – sie bleiben nahezu so groß wie immer.

Was sind Zwergobstbäume und warum bleiben sie so klein?

Zwergobstbäume werden veredelt, wie es bei Obst üblich ist. Nur so sind die Obstbäume auch wirklich sortenecht. Die Sorten übernehmen die Wuchseigenschaften der Unterlage. Säulenäpfel veredelt man oft auf die langsam wachsenden Unterlagen wie M9 oder MM111, Birnen auf bestimmte Quitten wie "Quitte C". Das begrenzt das Wachstum auf drei bis vier Meter. Auch manche Miniobstsorten bleiben dank so einer Unterlage klein.

Manche Händler bieten Obst als Zwergsorten an, die nur auf schwach wüchsigen Unterlagen veredelt sind. Im Laufe der Jahre können sie dann aber doch ganz schön ausladende Kronen bekommen ­­– von 150 Zentimetern Höhe keine Spur. Das ist also nicht der einzige Grund für Zwergobstbäume, es müssen auch die richtigen Sorten sein. Kaufen Sie die Zwergobstbäume daher möglichst in Baumschulen oder Fachgartencentern – und lassen Sie sich gegebenenfalls vorab fachmännisch beraten, damit der Baum auch wirklich zu den Gegebenheiten in Ihrem Garten passt.

Genetisch begrenzter Wuchs

Zwergobstbäume verdanken ihren kleinen Wuchs einer Mutation und haben verkürzte Internodien – der Miniwuchs steckt ihnen sozusagen im Blut, denn das ist eine genetische Sache. Der Rest war züchterische Arbeit. Die Mutation zur Kurztriebigkeit wirkt bei den Pflanzen nur auf Wurzeln und Stamm, das Obst selbst bleibt unverändert.

Vorteile und Nachteile von Zwergobstbäumen

Die Pflanzen haben im Vergleich zu herkömmlichen Obstbäumen folgende Vorteile:

  • Ein Zwergobstbaum braucht wenig Standfläche, ist damit also ideal für Balkon und Terrasse.
  • Die Pflanzen bekommen normal große Früchte.
  • Ob Zwergapfel oder Zwergkirsche, die Früchte schmecken wie von großen Bäumen.
  • Die Früchte bilden sich etwas früher aus.

Ein Zwergobstbaum hat natürlich auch Nachteile:

  • Der Obstbaum wird nicht so alt wie seine großen Verwandten. 20 Jahre sind schon gut.
  • Bei den kleinen Bäumen ist mehr Pflege nötig, etwa ein Winterschutz bei Pflanzen im Topf.
  • Der absolute Ertrag pro Zwergobstbaum ist nie so üppig wie bei normal wachsenden Sorten im Garten. Der Grund: An kleinen Bäumen ist einfach weniger Platz.

Zwergobst – die besten Sorten

Achten Sie darauf, dass Sie die kleinen Sorten auf schwachwüchsigen Unterlagen kaufen. Beim Zwergapfel ist das etwa die Unterlage "M9" oder "MM111", bei der Zwergpflaume die Unterlage "Brompton", bei einer Zwergbirne "Kirchensaller", bei einem Zwergpfirsich "Prunus pumila", bei der Zwergzwetschge "Pixi" und bei einer Zwergkirsche "Gisela 5". Das ist nicht der Name einer Züchterin, sondern steht für "Gießener-Selektion-Ahrensburg".

Beliebte Zwergobst-Sorten sind:

Zwergapfel

  • ‘Delgrina’ wird mannshoch und hat leckere gelb-rote Früchte.
  • ‘Galina’ ist mit ihren 150 Zentimetern ein perfekter Zwergapfel für den Balkon und die Terrasse.
  • ‘Sally’ ist schorfresistent und eignet sich mit 150 Zentimetern Wuchshöhe für den Balkon und die Terrasse. Der Apfel schmeckt leicht süßlich.

Zwergaprikose

  • ‘Compacta’ ist eine besonders saftige Aprikose und sogar eine selbstbefruchtende Sorte.
  • ‘Aprigold’ schmeckt süß und ist perfekt für Marmeladen.

Wie pflegt man Zwergobstbäume?

Sonniger Standort, nahrhafter Boden, organischer Dünger im Frühjahr und die Veredlungsstelle sollte immer über dem Erdboden sein: Im Garten unterscheiden sich die Pflanzung und Pflege von Zwergobstbäumen kaum von herkömmlichen Obstbäumen. Schwachwüchsig heißt im Garten allerdings oft auch wackelig, weshalb Sie Ihren Baum mit einem Stützpfahl sichern sollten. Sie brauchen die schwachwüchsigen Pflanzen aber nicht so oft zu schneiden und ein zu tiefer Schnitt führt zu Wasserschossern. Kappen Sie nur Äste, die sich kreuzen oder nach innen wachsen.

Pflegetipps für Zwergobstbäume im Kübel

Der richtige Kübel

Im Kübel auf Balkon oder Terrasse braucht Zwergobst mehr Pflege. Alleine schon, weil es auf der Terrasse immer wärmer und trockener ist als in normaler Erde und Sie häufiger wässern sollten. Pflanzen Sie Zwergobstbäume in Kübel, die mindestens 30 Liter Substrat fassen – mehr Substrat bedeutet mehr Wasserspeicherkapazität. Stellen Sie die Kübel auf kleine Füße, damit überschüssiges Wasser abfließen kann, Staunässe bedeutet das sichere Aus für die Pflanzen. Als Erde nehmen Sie hochwertige Kübelpflanzenerde und mischen etwas Sand bei. Wie alle Obstbäume liebt auch Zwergobst leicht windige Plätze, stehende Hitze stresst die Pflanzen.

Zwergobstbäume richtig düngen

Gönnen Sie den Obstbäumen ab März Langzeitdünger und verteilen Sie die Portion auf mehrere kleine Löcher in der Erde. Grober, rein organischer Dünger wie Hornspäne wirkt im Topf langsamer als im Garten – im Substrat sind deutlich weniger Mikroorganismen für den Abbau vorhanden. Und die streiken im Sommer auch gerne, wenn die Erde im Kübel heiß wird oder austrocknet.

Pflege im Winter

Überwintern Sie Ihren Zwergobstbaum an einem geschützten Standort an der Hauswand, wo er vor Kahlfrösten sicher ist. Aber auch vor Wintersonne sollten Sie ihn schützen, da diese den Obstbaum sonst gerne zum zu frühen Austreiben überredet. Umwickeln Sie ihn deshalb zusätzlich mit Vlies gegen die Sonne.




September 10, 2020 at 03:18PM
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Die besten Zwergobstbäume für den Garten - Mein schöner Garten

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Garten

Schnell zum Kiosk: Unsere Oktober-Ausgabe ist da! - Mein schöner Garten

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Alpenveilchen, ebenso unter ihrem botanischen Namen Cyclamen bekannt, sind die neuen Stars auf der Herbst-Terrasse. Hier können sie ihre Talente voll ausspielen: Wochenlang schieben sich immer neue Blüten in tollen Farben aus dem schön gezeichneten Blattwerk hervor. Nur Frost vertragen sie nicht, aber in milden Gegenden kann man sich ohne Probleme bis weit in den Dezember an ihnen erfreuen. Wie Sie die Dauerblüher kombinieren können, zeigen wir Ihnen in dieser Ausgabe von MEIN SCHÖNER GARTEN. Und wenn Sie vor dem Frost daran denken, die Pflanzen ins Haus zu holen, blühen sie dort einfach weiter – am besten in einem kühlen, hellen Zimmer, denn beheizte Wohnräume vertragen sie nicht.

Dieses und viele weitere Themen finden Sie in der Oktober-Ausgabe von MEIN SCHÖNER GARTEN.

Blüten-Minis mit viel Power

Alpenveilchen sind klein, punkten aber mit einer unglaublichen Blütenfülle. Fein herausgeputzt verschönern sie den Herbst mit einer extra Portion Farbe und verbreiten gute Laune.

Mit warmen Tönen gestalten – Farbtrend Terrakotta

Die Natur beschenkt uns in diesen Wochen mit Laub, Beeren und Blüten in den schönsten Farben und macht den Garten so zu einer Wohlfühl-Oase.

Rund ums Jahr schön: Schmucke Zieräpfel

Hübsche Blüten im Frühjahr, Schattenspender im Sommer und attraktive Früchte vom Herbst bis in den Winter – all das macht die kleinen Bäume so beliebt.

Idyll im Innenhof

Meist schattig und nur wenig Raum, dafür abgeschieden und geschützt: Die Gestaltung eines Innenhofs ist herausfordernd, bietet aber viele Chancen.

Mild, würzig oder pikant: Rettiche & Rüben

Im Juli gesäte Herbst- und Winterrettiche sind in diesen Wochen erntereif. Rasch wachsende Radieschen oder pikante Rettichsprossen kann man sogar jetzt noch heranziehen.

Die Tage werden kürzer und der Garten bereitet sich auf den Winterschlaf vor. Umso mehr Freude haben wir jetzt an unseren Zimmerpflanzen mit ihrem schönen Blattschmuck und den exotisch anmutenden Blüten. Erfahren Sie alles über empfehlenswerte Arten und ihre Pflege, von der Orchidee bis zur großblättrigen Trendpflanze Monstera.




September 10, 2020 at 02:43PM
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Garten

Habichtskraut im Rasen entfernen - NDR.de

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Stand: 10.09.2020 10:36 Uhr  - Garten-Docs

Wenn im Rasen statt grünen Gräsern eine Pflanze mit rundlichen, behaarten Blättern wächst, dann handelt es sich um Habichtskraut. Wer ländlich wohnt, kann sich gegen diese Pflanze kaum wehren, denn sie ist überall am Wiesenrand und an Straßen zu finden. Zudem bilden die Blüten wie Löwenzahn eine Art Pusteblume, sodass der Wind die Samenkörner schnell verbreitet.

Vom Habichtskraut gibt es sehr viele Arten. Bei uns siedelt sich bevorzugt das Kleine Habichtskraut in den Gärten an. Wegen der Form der behaarten Blätter trägt es auch den Namen Mäuseohr. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze auf nährstoffarmem Boden, der etwas sauer ist.

Einzelne Habichtskraut-Pflanzen ausstechen

Habichtskraut © NDR/nonfictionplanet
Gegen einzelne Habichtskraut-Pflanzen hilft Ausstechen.

Habichtskraut hat sogenannte Pfahlwurzeln, deswegen hilft Mähen nichts. Wenn im Rasen nur einzelne Pflanzen zu finden sind, ist es möglich diese einfach auszustechen. Hat das Habichtskraut allerdings bereits größere Flächen eingenommen, liegt der Grund dafür auch am Zustand des Bodens. Ein hoher Sandanteil, eine geringe Humusschicht und ein zu saurer pH-Wert sind ideale Bedingungen für das Habichtskraut und schlecht für den Rasen. Fehlen Nährstoffe, hat Unkraut leichtes Spiel.

Boden verbessern: Vertikutieren, kalken, düngen

In einem pH-Test-Röhrichen ist eine weiße Flüssigkeit zu sehen, darunter eine schmale dunkle Schicht, ganz unten dunkler Sand. © NDR/nonfictionplanet
Ein pH-Wert-Test zeigt, ob der Boden zu sauer ist.

Ein möglicher Weg, das Habichtskraut in den Griff zu bekommen, ist eine Stärkung des Rasens. Um den Boden zu verbessern, helfen verschiedenen Maßnahmen. Zunächst geht um den pH-Wert des Bodens. Ein handelsübliches pH-Test-Set gibt schnell Auskunft über den aktuellen Zustand. Der Wert sollte je nach Boden ungefähr zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Alles darunter ist zu sauer. Kalken hilft gegen einen zu niedrigen pH-Wert.

Für die Stärkung des Rasens sind folgende Schritte wichtig: vertikutieren, eventuell kalken, düngen und anschließend Rasen-Saatgut ausbringen. Dabei immer auf die richtige Menge achten, damit der Rasen nicht zu dicht wird. Der Einsatz eines Bodenaktivators kann zusätzlich den Nährstoffgehalt des Rasens verbessern. Bei einem solchen organischen Rasendünger gibt es zudem nicht das Problem des Überdüngens. Guter Rasen braucht gute Bedingungen.

Die richtige Rasenmischung für ein sattes Grün

Für Bereiche im Rasen, in dem das Gras auch nach dem Düngen noch Probleme hat, kann eine spezielle Rasensaat zum Einsatz kommen: Regenerationsrasen. Dieser ist speziell für Rasenlücken oder geschädigte Rasenbereiche zusammengestellt. Generell ist es sinnvoll beim Kauf von Rasensaat darauf zu achten, dass es sich um ein sogenanntes RSM-Saatgut handelt. RSM bedeutet Regelsaatgutmischung. Davon gibt es 21 verschiedene Sorten: vom Zierrasen bis zum Landschaftsrasen.

RSM-Saatgut ist zwar teurer, doch günstige Mischungen beinhalten oft Grassorten, die eigentlich als Futtergras gezüchtet wurden. Sie wachsen schnell, aber vertragen kein wöchentliches Mähen. Grassorten für einen Rasen im Garten sollten dagegen langsam wachsen und spät blühen.

Die Radikalkur: Rasen neu anlegen

Wer keine Lust auf Vertikutieren, Düngen und immer wieder Nachsäen hat, dem steht noch eine Alternative zur Verfügung: den Rasen komplett neu anlegen. Dazu kann mithilfe einer Rasen-Schälmaschine die komplette Rasennarbe entfernt werden. So sind auch alle Unkräuter komplett entfernt. Danach den Rasen neu aussäen - und eventuell zuvor den Boden dafür etwas mit neuer Muttererde vorbereiten.

Weitere Informationen

Eine Handvoll Rasensaat Foto: Udo Tanske

Wie wird Rasensaat am besten verteilt? Und worauf kommt es beim Bewässern an? Schritt für Schritt: Gärtner Peter Rasch zeigt, wie das Säen von Rasen gelingt. Bildergalerie

Person führt einen Rasenmäher auf einer Wiese © Fotolia.com Foto: maxoidos

Ein optimal gepflegter Rasen ist grün, dicht und saftig. Damit das Gras optimal wächst, braucht es regelmäßige Pflege - dazu gehören Mähen, Vertikutieren und Düngen. mehr

Herbstlaub © Fotolia.com Foto: Sergey Peterman

Damit Rasen gut durch den Winter kommt, braucht er besondere Pflege: Der richtige Dünger stärkt und schützt vor Krankheiten. Zudem muss Rasen gemäht und Laub entfernt werden. mehr

Dieses Thema im Programm:

Garten-Docs | 11.09.2020 | 21:15 Uhr

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Habichtskraut im Rasen entfernen - NDR.de

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Garten

Garten-Trends 2020: Den Sommerurlaub zu Hause genießen - CityNEWS - Das Stadtmagazin für Köln und die Region

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Garten-Trends 2020: Den Sommerurlaub zu Hause genießen
Garten-Trends 2020: Den Sommerurlaub zu Hause genießen
copyright: Envato / bialasiewicz

Der Sommer ist da. Seit einigen Wochen ist es in weiten Teilen Deutschlands heiß und sonnig. Eigentlich stehen gerade alle Zeichen auf Urlaub. In diesem Jahr gestaltet sich die Reisesaison allerdings deutlich anders. Die aktuellen Einschränkungen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie haben uns einen Sommer der Kompromisse und der Planänderungen beschert. Viele Reiselustige haben sich in diesem Jahr gegen einen Aufenthalt im Urlaubsdomizil entscheiden und genießen den Sommer stattdessen auf Balkonien oder im heimischen Garten. Die aktuellen Trends für 2020 sind ideal für den gemütlichen Urlaub in heimischen Gefilden geeignet.

Inhaltsverzeichnis

Grünflächen vor der eigenen Haustür gewinnen an Wert

Grünflächen vor der eigenen Haustür gewinnen an Wert
Grünflächen vor der eigenen Haustür gewinnen an Wert
copyright: pixabay.com

Die aktuelle Situation hat viele Bereiche des Alltags nachhaltig verändert. Auch der Blick auf das eigene Zuhause hat eine neue Perspektive gewonnen. Eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag des Immobilienportals ImmobilienScout24 durchgeführt hat, brachte interessante Ergebnisse. Demnach schätzen 49 Prozent der Befragten ihr Zuhause in diesen schwierigen Zeiten noch mehr. Es ist zum Rückzugsort, zur Schaltzentrale und zum sicheren Hafen in unruhigen Zeiten geworden. Die vielen Stunden, die in den vergangenen Monaten in den eigenen vier Wänden abspielen mussten, haben aber auch dazu geführt, dass 23 Prozent der Umfrageteilnehmer blicken kritischer auf ihr privates Umfeld und erkennen Defizite, die ihnen im freieren Alltag nicht aufgefallen sind.

Auf die Immobiliensuche hat sich die aktuelle Situation nachhaltig ausgewirkt. Der Bedarf an Wohneinheiten mit Außenbereich wie Garten, Balkon oder Terrasse ist um 42 Prozent gestiegen. Grünflächen in der unmittelbaren häuslichen Umgebung ersetzen inzwischen vielfach Ausflugsziele und Urlaubsdomizile. Umso wichtiger wird die Gestaltung der Freiräume, die im Wohnbereich zur Verfügung stehen.

Gartenhaus statt Ferienhaus

Gartenhaus statt Ferienhaus
Gartenhaus statt Ferienhaus
copyright: Envato / astrakanimages

Zu den angesagtesten Garten-Trends 2020 gehören Gartenhäuser und -lauben, die echtes Urlaubsfeeling aufkommen lassen. Wer ausreichend Platz zur Verfügung hat, stellt sich in diesem Sommer ein lauschiges Plätzchen unter freien Himmel, das auch bei wechselhaftem Wetter gemütliche Stunden garantiert.

Gartenhäuser sind heute so viel mehr als eine Abstellmöglichkeit für die Möbel oder Geräte fürs Gärtnern. Sie dienen als Aufenthaltsort im Winter, Grillhütte oder, mit der passenden Ausstattung, sogar als Wellnesstempel mit Sauna und Whirlpool. Die Möglichkeiten sind vielfältig, sofern das Platzangebot stimmt. Wer ein größeres Bauprojekt plant, in dem auch genügend Platz für gemütliche Stunden mit der Familie vorhanden sein soll, muss im Normalfalls nicht nur die Grundfläche des Hauses einplanen, sondern zusätzlich auch einen Mindestabstand von drei Metern zur Grundstücksgrenze einhalten. Auch ein Vordach oder eine Terrasse muss gesondert berücksichtigt werden.

Unter Umständen ist eine Baugenehmigung für das Projekt erforderlich. Hierfür ist der Bebauungsplan des Grundstücks ebenso entscheidend wie das länderübergreifende Planungsrecht und die länderspezifischen Bauregelungen.

Wichtige Kriterien für die Baugenehmigung sind:

  • Grundfläche, Höhe und Volumen des Bauprojektes
  • Der Standort auf dem Grundstück
  • Das Fundament, auf dem das Haus errichtet wird
  • Bauweise und Verwendungszweck
  • Sondereinrichtungen wie Toilette oder Grill im Haus

Auch der Bau eines Gartenhauses mit Übernachtungsmöglichkeiten für Besucher ist möglich. Als regelmäßiger Wohnsitz sind die Nebengebäude allerdings nicht zugelassen.

Sind die Formalitäten für geklärt, lassen sich selbst ehrgeizige Pläne schnell in die Tat umsetzen. Händler haben eine große Auswahl an Bausätzen im Angebot, die sich individuell auf das vorhandene Platzangebot und den geplanten Verwendungszweck anpassen lassen. Wer selbst keinen Spaß am Basteln hat, kann vielfach auch einen Montageservice in Anspruch nehmen, sodass der neue Eigentümer gar keine Arbeit mit dem Aufbau hat. Vor allem komplexere Projekte sind beim Experten in guten Händen.

Der Strandkorb als Alternative zum Liegestuhl

Der Strandkorb als Alternative zum Liegestuhl
Der Strandkorb als Alternative zum Liegestuhl
copyright: pixabay.com

Inzwischen sind die Strände vielerorts zwar unter Auflagen wieder zugänglich, den klassischen Sommer an Nord- und Ostsee wird es in diesem Jahr allerdings nicht geben. Deshalb gehört der Strandkorb in diesem Jahr zu den beliebten Garten-Trends. Als gemütliche und gleichzeitig stylische Sitzgelegenheit kann er den Liegestuhl ersetzen und gleichzeitig einen Hauch von Meeresfeeling in den heimischen Garten zaubern.

Strandkörbe sind aber nicht nur als Sitzgelegenheit in diesem Jahr beliebt. Auch als Dekoelement zum Bepflanzen sind die Kultobjekte hervorragend geeignet. Mit einer Mischung aus hängenden Pflanzen und Topfpflanzen wird der Strandkorb garantiert zum neuen Hingucker mit maritimem Touch.

Leckeres vom Grill ersetzt den Restaurantbesuch

Leckeres vom Grill ersetzt den Restaurantbesuch
Leckeres vom Grill ersetzt den Restaurantbesuch
copyright: Envato / halfpoint

Grillen hat im Sommer immer Hochsaison. In diesem Jahr ist Grillen auf dem eigenen Grundstück außerdem zu einer beliebten Alternative zum Restaurantbesuch geworden. Ein Grillplatz gehört deshalb unbedingt auf die Liste der aktuellen Trends.

Beliebt sind gemauerte Plätze, die neben ihrer kulinarischen Funktion auch einen dekorativen Charakter haben. Damit das Grillvergnügen auch bei wechselhaftem Wetter möglich ist, sind Grillplätze in dieser Saison gerne überdacht. Hier kommt es auf die Wahl des passenden Materials für die Überdachung und auf einen guten Rauchabzug an. Ein feuerfester Untergrund macht den Grillabend außerdem zu einem sicheren Vergnügen.

Wasserquellen im Garten sorgen für die perfekte Abkühlung

Wasserquellen im Garten sorgen für die perfekte Abkühlung
Wasserquellen im Garten sorgen für die perfekte Abkühlung
copyright: Envato / twenty20photos

Der Sommer wird heiß. In den letzten Jahren geht der Trend zu Spitzentemperaturen. Eine Abkühlung ist da immer willkommen. Da die Schwimmbäder bundesweit nur eingeschränkt genutzt werden können, sind Wasserquellen ein beliebter Trend für den eigenen Außenbereich.

Pools in verschiedenen Varianten sind ebenso beliebt wie Naturschwimmteiche oder Wasserspielplätze und Außendusche. Wie viel Abkühlung möglich ist, bestimmt das Platzangebot gemeinsam mit den Besonderheiten des Grundstücks. Die rechtlichen Voraussetzungen, die für den Bau eines Pools zugrunde gelegt werden, sind Ländersache und variieren deshalb stark. In den meisten Bundesländern ist eine Poolgröße von 100 Kubikmetern auch ohne zusätzliche Baugenehmigung erlaubt. Das gilt auch, wenn das Schwimmbecken im Boden versenkt werden soll. Es empfiehlt sich trotzdem, vor der Umsetzung des kühlenden Bauprojektes das zuständige Bauamt zu kontaktieren und das Vorhaben abzusichern. Wird die Wiese auch von kleinen Kindern zum Spielen genutzt, muss die Wasserfläche beispielsweise abgesichert sein.

Reichen die Möglichkeiten nicht zum Schwimmen und Planschen aus, können auch kleine Wasserquellen wie ein Springbrunnen oder eine Wasserpumpe für eine spürbare Verbesserung des Mikroklimas im heimischen Garten. Wasserquellen dienen nicht nur dem Menschen als willkommene Abkühlung, auch für die einheimische Tierwelt können sie eine Wohltat sein. Für Vögel und Insekten ist Wasser zum Trinken und Baden an heißen Sommertagen unter Umständen sogar überlebensnotwendig.

Nachhaltig und naturnah sollte der Garten sein

Nachhaltig und naturnah sollte der Garten sein
Nachhaltig und naturnah sollte der Garten sein
copyright: Envato / nd3000

Das Thema Nachhaltigkeit hat für viele Menschen im heimischen Umfeld an Bedeutung gewonnen. Das gilt auch für die Gestaltung der Außenbereiche. In diesem Jahr liegt der Fokus auch bei der Gestaltung auf Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit. Der Selbstversorgergarten hat durch die Einschränkung der Einkaufsmöglichkeiten wachsendes Interesse geweckt. An die Stelle von Rasenflächen rücken verstärkt Kräuter-, Obst- und Gemüsebeete. Auch Obstbäume haben in den aktuellen Trendgärten ihren Platz. Sie spenden Schatten an heißen Tagen und sind ein Paradies für viele Vogel- und Insektenarten. Ist das Platzangebot beschränkt, können Hochbeete eine Alternative zur Nutzfläche sein.

Auch bei den Blühpflanzen geht der Trend in diesem Jahr stark in Richtung Nachhaltigkeit und Tierfreundlichkeit. Es kommen verstärkt Pflanzenarten zum Einsatz, die als bienenfreundlich gelten. So lässt sich für Honig- und Wildbienen, aber auch für andere Insektenarten, ein umfangreiches Nahrungsangebot schaffen, das einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leistet.

Diese Bäume und Pflanzen sind ein wahres Insektenparadies:

  • Lavendel
  • Sonnenhut
  • Apfelbäume
  • Kirschbäume
  • Salbei

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat eine Broschüre rund um bienenfreundliche Pflanzen für Balkon, Terrasse und Garten zusammengestellt, die zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Vertikales Gärtnern: Mitten in der Stadt und doch im Grünen

Vertikales Gärtnern: Mitten in der Stadt und doch im Grünen
Vertikales Gärtnern: Mitten in der Stadt und doch im Grünen
copyright: Envato / Mint_Images

Wenn der Sommer in der Stadt auf coronabedingte Einschränkungen trifft, ist der Lagerkoller meist nicht weit. Vertikales Gärtnern liegt in diesem Jahr deshalb besonders im Trend. Unter dem Modebegriff ist die Kunst zu verstehen, selbst kleinste Balkonflächen in Mehrparteienhäusern in blühende Oasen zu verwandeln und so den zur Verfügung stehenden Wohnraum, um eine attraktive Außenfläche zu ergänzen.

Vertikales Gärtnern lebt von optimaler Platzausnutzung. Blühende Geländer und Zäune gehören ebenso dazu wie Etageren und Hängekästen, in denen sich eine möglichst üppige Pflanzenpracht beherbergen lässt. Bepflanzte Wandpaneele und Paletten bieten nicht nur einen zuverlässigen Sichtschutz zum Nachbarn, sie schaffen auch eine blühende Oase mitten im Großstadtdschungel. Selbst kleine Hochbeete mit Nutzpflanzen wie Küchenkräutern, frischer Minze, Erdbeeren oder Minitomaten sind auf kleinen Balkonflächen möglich. Stadtpflanzen kommen in diesem Sommer am vertikalen Gärtnern nicht vorbei.




September 10, 2020 at 07:03AM
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Garten

Wednesday, September 9, 2020

Gemüseanbau im September? Diese Pflanzen gedeihen jetzt im Garten - Bild der Frau

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Der Herbst bedeutet nicht das Ende der Gartenarbeit - im Gegenteil. Viele Gemüsesorten lassen sich noch im September anbauen und sind im Oktober reif für die Ernte. Die niedrigeren Temperaturen kommen den meisten Pflanzen sogar zugute.

Radieschen

Wer Radieschen im Herbst anbaut, sollte auf eine schnellwachsende Sorte setzen. Pflanzt man die Samen an einer sonnigen Stelle, gedeihen sie auch jetzt noch ohne großen Aufwand. Nach nur vier Wochen sind die Radieschen reif für die Ernte - und damit für den Salatteller.

Salat

Apropos Salat: Viele Sorten haben im Herbst ihren großen Auftritt. So finden etwa Endivien, Friséesalate sowie Kopf- und Feldsalat Platz im Gemüsebeet. Das herbstliche Wetter bringt einen großen Vorteil mit sich: Durch die niedrigeren Temperaturen besteht kaum Gefahr, dass der Salat "schießt". Dabei bildet der Salat durch Wärme schnell Blüten. Der Stoffwechsel verändert sich und in den Blättern entstehen Bitterstoffe.

Grünkohl

Grünkohl gehört vor allem in den Wintermonaten auf den Teller. Seine Anbauzeit ist aber im Herbst. Spätestens im September sollte die Vitamin-C-Bombe ausgesät werden. Das robuste Gemüse ist ausdauernd, frostfest und kaum anfällig für Krankheiten oder Parasiten. Im späten November ist Zeit für die Ernte.

Steckrüben

Wie der Grünkohl gehört auch die Steckrübe zu den winterlichen Gemüsesorten. Etwa acht Wochen vor dem ersten Frost sollte sie einen Platz im Beet finden. Steckrüben gedeihen sogar unter dem Gefrierpunkt, erst ab Temperaturen unter minus sechs Grad wird es kritisch. Der übliche Erntezeitpunkt für Steckrüben ist Ende Oktober oder Anfang November.

Blumenkohl

Im Sommer ist Blumenkohl besonders anfällig für Schädlinge. Der Anbau im Herbst bringt eine größere Ernte. Die Entwicklung zum pflanzfertigen Setzling kann bis zu 30 Tage dauern, deshalb sollte man die Samen schon jetzt vorziehen. Spätestens Ende des Monats gehört die Pflanze in die Erde. Nach acht bis zwölf Wochen ist Erntezeit.

Karotten

Karotten sind als Frühlings- oder Sommergemüse bekannt. Sie lassen sich aber das ganze Jahr über anbauen. Bei Kälte fangen die Rüben an, ihre Stärke in Zucker umzuwandeln. Im Herbst schmecken sie deshalb süßer als ihre sommerlichen Vorgänger. Drei Monate nach dem Anbau lassen sich die Rüben bereits verzehren.

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September 09, 2020 at 10:18PM
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Garten

100-jährige Eibenstockerin zieht es jeden Tag in den Garten - Freie Presse

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Eibenstock.

Wenn Marianne Partenfelder am heutigen Mittwoch im betreuten Wohnen Schindlers Hof in Eibenstock ihren 100. Geburtstag feiert, dann bringen Fotos aus dem Familienalbum Erinnerungen zurück, die in Kindheit und Jugend zurückreichen. Enkel Falk Partenfelder hat sie digitalisiert, um sie als Lichtbild betrachten zu können. "Zu vielem kann sie Geschichten erzählen, vor fünf Jahren hatte sie um die 200 Fotos schon einmal in Kartons nach Personen sortiert", erzählt Christoph Partenfelder, einer ihrer Söhne.

In den Geschichten von früher spielt auch Marianne Partenfelders Großvater eine Rolle. Der gründete in Eibenstock, "im Winkel" eine Firma zur Holzbearbeitung und war bekannt als der "Stöppeldreher". Geboren wurde Marianne Partenfelder in Schönheide, wo ihre Eltern einen Bauernhof hatten. Später mussten sie diesen aufgeben und zogen nach Eibenstock, wo sie ein Lebensmittelgeschäft betrieben. Die heute 100-Jährige kann sich daran als eine schwere Zeit erinnern. "Da war Inflation, als Kind habe ich die Sachen zu den Leuten getragen, damit sie uns als Kunden erhalten blieben", sagt sie. Sie ging acht Jahre in Eibenstock zur Schule, besuchte dort auch die Handelsschule und arbeitete als Kontoristin in Schönheide. Dorthin fuhr sie immer mit dem Fahrrad.

Ihren Mann Gerhard lernte sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg kennen, 1949 heirateten sie. "Es war eine gute Ehe, jeder hat versucht, das Beste daraus zu machen", sagt Marianne Partenfelder. 1950 kam Sohn Christoph zur Welt, vier Jahre später Frieder, der heute in Silberstraße bei Zwickau lebt. Im Berufsleben war sie immer kaufmännische Angestellte. Unter anderem in der Stickereifirma Klemm, die dort stand, wo heute das betreute Wohnen ist. "Wo heute ihr Bett ist, stand früher ihre Schreibmaschine", scherzt Sohn Christoph.

Er und seine Frau Karin betreuen die "Oma", wie sie von allen genannt wird. Allerdings ist die betagte Frau noch sehr selbstständig. Jeden Tag nach dem Mittagessen macht sie sich auf den Weg von der Pestalozzistraße, wo sie wohnt, zum Grundstück ihrer Kinder in der Ludwig-Jahn-Straße. Dort ist sie besonders gern im Garten und hilft, wo sie kann: Unkraut zupfen, Laub rechen, Äpfel auflesen, Holz aufschichten, die Hühner füttern. Auf den 2000 Quadratmetern gibt es immer zu tun. Zum Alltag gehört das gemeinsame Kaffeetrinken. "Sie besteht darauf, allein herzulaufen", sagt Sohn Christoph. "Und wir wollen sie auch nicht verwöhnen, weil sie das nicht will." Als ihre Kinder vor Jahren das Haus bauten, halfen die Eltern mit. "Das war damals eine große Hilfe für uns, die beiden waren da ja schon Rentner", so Sohn Christoph.

Viel Bewegung - das ist das erste, was Marianne Partenfelder als Grund dafür einfällt, warum sie so alt geworden ist. "Und der Glaube, der hilft, Krisen zu überstehen." Jeden Tag liest sie in der Bibel, sonntags geht es in die Kirche. Zwar braucht sie ein Hörgerät, und das Lesen geht nur noch mit der Lupe, doch ansonsten plagen sie keinerlei Beschwerden. "Ich bin dankbar, dass ich gesund geblieben bin", sagt sie. Dort, wo sie wohnt, sei sie noch nie mit dem Fahrstuhl zu ihrer Wohnung gefahren.

Bei ihren Kindern fühlt sie sich "gut aufgehoben". "Vielleicht bin ich manchmal ein bisschen zu eigensinnig", meint sie. Schwiegertochter Karin versichert: "Wir kommen gut miteinander klar." Bei allen zusammen nahm in den vergangenen Tagen allerdings die Aufregung zu. Es wurde schon alles eingekauft für die Feier, zu der man hofft, den Bürgermeister der Stadt und den Pfarrer begrüßen zu können. Um die Mutter nicht zu sehr anzustrengen, soll die Feier im betreuten Wohnen auf den Vormittag beschränkt bleiben. Am Nachmittag geht es dann zum Grundstück von Christoph und Karin Partenfelder, dann wird im kleinen Familienkreis gefeiert, abends geht es zum Essen in eine Gaststätte.




September 09, 2020 at 09:20AM
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Garten

Tuesday, September 8, 2020

Muskelspiel im Wülknitzer Garten-Streit - Sächsische Zeitung

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Wülknitz. Wieder sind drei Jahre rum. Die Gemeindeverwaltung Wülknitz geht im Dauerstreit um die wilden Gärten in der Straße Am Fußweg in die nächste Runde. Dort hatten bereits vor Jahren einige Familien einer Reihenhaussiedlung damit begonnen, ihre Grundstücke zu erweitern, um ihre Gärten zu vergrößern. Nach Ansicht der Gemeinde ohne Genehmigung. 

2014 berichtete die SZ zum ersten Mal darüber. Damals wurde bekannt, dass die Bewohner mit der Bielefelder Firma Normbau GmbH, der die Wiese hinter den Reihenhäusern gehörte,  einen Nutzungsvertrag abgeschlossen hatten. Sehr zum Ärger der Gemeinde Wülknitz. Denn die Kommune hatte eigentlich vor, auf der Brachfläche eine Seitenstraße zu bauen, um weitere Baugrundstücke zu erschließen. So sieht es jedenfalls der Bebauungsplan vor.

2017 beschloss der Gemeinderat, den "wilden Gärten" ein Ende zu bereiten und den B-Plan durchzusetzen. Notfalls mit der Androhung von Ordnungsgeld. Und wenn das nicht reiche, sollten die Gärten auf Kosten der Normbau GmbH zurückgebaut werden. Dieses Vorhaben konnte aber die Gemeinde bislang nicht umsetzen. 

Bewohner kauft die Wiese

Nun, weitere drei Jahre später, teilte Bürgermeister Hannes Clauß dem Gemeinderat eine weitere Neuigkeit im Dauerstreit mit. Danach habe einer der Bewohner die besagte Wiese gekauft. Die Gemeindeverwaltung ist darüber von einer Dresdner Anwaltskanzlei informiert worden.  

Ein Ratsmitglied fragte, warum die Gemeinde Wülknitz nicht von einem möglichen Vorverkaufsrecht Gebrauch gemacht habe, zumal ja eine öffentliche Straße geplant war. Darauf antwortete Clauß, dass es kein Vorverkaufsrecht gegeben habe, da die geplante Straße im Bebauungsplan als private Verkehrsfläche definiert wurde. "Im Übrigen ist ein Preis bezahlt worden, den die Gemeinde nicht hätte bezahlen können", sagt der Bürgermeister.

Doch ans Aufgeben denkt Hannes Clauß nicht. "Jetzt muss das Landratsamt reagieren", sagt er. Der Wülknitzer Gemeinde-Chef will die Sache nun der Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Meißen übergeben. Das hatten ihm Anwälte geraten, die er zu dem Thema konsultierte. 

Nicht das einzige Beispiel für "baulichen Wildwuchs"

Doch nicht nur die entgangenen Eigenheim-Grundstücke scheinen Hintergrund dieses Dauerstreites zu sein. Wie der Bürgermeister berichtet, gebe es Beschwerden von Nachbarn. Sie störten sich daran, dass auf der Wiese nun Tiere gehalten werden. Und das mitten im Wohngebiet. Clauß gibt sich kämpferisch und sachlich zugleich: "Wir werden an dem Thema dranbleiben." 

Der "bauliche Wildwuchs" in Wülknitz sei allerdings auch kein Novum, so der Bürgermeister. In der Vergangenheit habe es im Landkreis Meißen auch andere Beispiele dafür gegeben. Clauß erinnert an die unerlaubten Hütten Dresdner Wochenend-Camper am Brettmühlenteich in Zschorna. Dort hatte die Gemeinde Thiendorf deren Rückbau durchgesetzt.  

Auf der anderen Seite steht das Engagement der Familien der Reihenhäuser Am Fußweg.  Nachdem sie den ursprünglichen Nutzungsvertrag mit der Firma Normbau unterschrieben hatten, sorgten sie dafür, dass die Wiese hinter ihren Grundstücken nicht zur Müllhalde verkam. "Das müsste doch im Interesse der Gemeinde sein", sagte bereits schon 2014 ein Anwohner. 

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September 08, 2020 at 09:30PM
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Muskelspiel im Wülknitzer Garten-Streit - Sächsische Zeitung

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Garten

Ziergräser, die jeden Garten bereichern - myHOMEBOOK

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Ziergräser wie das momentan absolut im Trend liegende Pampasgras oder das schmucke Lampenputzergras sind in vielen Gärten zu finden – und das aus gutem Grund. Was diese Gräser mit den filigranen Blättern und imposanten Blütenrispen so beliebt macht und wie man sie anpflanzt, pflegt und gekonnt in Szene setzt.

Ob als alleiniger Hingucker oder in Kombination mit anderen Pflanzen: Ziergräser verleihen dem Garten ganzjährig Lebendigkeit, Flair und einen gewissen Zauber. Werden sie mit Stauden oder anderen Pflanzen im Beet kombiniert, sorgen sie für ein harmonisches Gesamtbild.

Ziergräser die geschätzten Stars im Garten

Ziergras ist nicht gleich Ziergras. So gibt es die vielfältigsten Gräserarten, die sich in Wuchsform und Farbe mannigfaltig unterscheiden. Doch auch wenn gern umgangssprachlich von Ziergräsern gesprochen wird, um einen botanisch korrekten Namen handelt es sich dabei nicht. Viel mehr sind es imposante Gräserarten, die durch ihren hohen Zierwert hervorstechen. Als besonders beeindruckend gelten die Echten Gräser (Poaceae), auch als Süßgräser bekannt. Je nach Art können Ziergräser ein- oder mehrjährig sein. Zudem lassen sie sich hinsichtlich ihrer Blütezeit unterscheiden:

  • Cold-Season-Gräser: Ziergräser, wie die Segge oder das Japanische Berggras treiben zeitig aus und blühen daher schon im späten Frühling oder zeitigen Sommer. Im Sommer legen die Gewächse dann eine Ruhephase ein. Diese Gräserarten sind meist immergrün und bevorzugen einen schattigen Standort.
  • Warm-Season-Gräser: Im Gegensatz zu den Cold-Season-Gräsern treiben die Rutenhirse, das Lampenputzergras oder das Chinaschild erst spät aus. Dementsprechend verschiebt sich dann ihre Blütezeit in den Spätsommer.

Ob ganzjährig grün oder mit Farbwandel im Lauf des Jahres: Ziergräser sind alles andere als langweilig. Auch in puncto Wuchs und Standortbedingungen gibt es bei den Gräsern diverse Unterschiede, sodass sich prinzipiell für jeden Garten ein geeignetes Ziergras finden lässt. Was die Gräser bei Hobbygärtnern jedoch vor allem so beliebt macht: Sie sind extrem pflegeleicht und ideale Beetpartner.

Tipp: Bei der Auswahl der Pflanzen im Frühling auf einen intakten Wurzelballen achten. Im Sommer gelten ein buschiger Wuchs und gesundes Blattgrün als Indizien für gesunde Pflanzen.

Ziergräser richtig anpflanzen – Tipps

Nahezu in jeder Gärtnerei werden Ziergräser als Topfkulturen angeboten. Folgende Tipps sollte man beim Anpflanzen beherzigen:

  • Pflanzzeitpunkt: Ziergräser lassen sich am besten im Frühjahr pflanzen. Sie können jedoch auch im Herbst gepflanzt werden, allerdings sollten Hobbygärtner die neuen Pflanzen dann mit einem Winterschutz ausstatten.
  • Standort: Viele Ziergräser, wie beispielsweise Chinaschilf (Miscanthus), Reitgras (Calamagrostis) oder Pfeifengras (Molinia) bevorzugen einen sonnigen Standort. An schattigeren Orten des Gartens fühlen sich Wald-Schmiele (Deschampsia cespitosa), Seggen (Carex) oder Japangras (Hakonechloa) wohl.
  • Pflanzloch: Die doppelte Topfgröße entspricht der benötigten Lochgröße. Dabei sollte die Pflanze jedoch nur so tief eingepflanzt werden, wie sie sich vorher im Topf befand.
  • Pflanzen: Vor dem Pflanzen den Wurzelballen der Pflanze zehn Minuten mit Wasser vollsaugen lassen.
  • Boden: Gut gedeihen Ziergräser auf lockeren, humosen und nährstoffreichen Böden.
  • Pflanzabstand: Um kräftig und standhaft heranwachsen zu können, benötigen Ziergräser genügend Platz.
  • Topfkultur: Ziergräser lassen sich auch in Topf oder Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren.

Auch interessant: Pampasgras richtig schneiden, damit es fluffig bleibt

Ziergräser optimal pflegen

Die imposanten Gräser sind unglaublich pflegeleicht. So bedarf es keinen großen Aufwand, um sich im Garten oder auf Balkon und Terrasse an den beeindruckenden Gewächsen zu erfreuen:

  • Düngen: Grundsätzlich müssen Ziergräser nicht gedüngt werden. Hochwüchsige Arten wie das Pampasgras haben jedoch einen höheren Nährstoffbedarf. Hobbygärtner können dieses Ziergras daher jeden zweiten Frühling mit Kuhmist oder Kompost düngen.
  • Bewässerung: Ziergräser sind ausgesprochen trockenheitsresistent und müssen nicht unbedingt regelmäßig gewässert werden. Eine Ausnahme bilden allerdings neu gepflanzte Ziergräser.
  • Schnitt: Abgestorbene Pflanzenteile können im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Doch nicht alle Ziergräser müssen beschnitten werden. Immergrüne Gewächse wie das Pampasgras können auch einfach ausgekämmt werden. Dabei entfernt man die abgestorbenen Pflanzenteile und schont zugleich die grünen Blätter, sodass der Austrieb nicht gefährdet wird. Dazu einfach im Vorfeld bei Bedarf eingetrocknete Halme mit der Gartenschere bodennah abschneiden. Anschließend die Ziergräser mit widerstandsfähigen Handschuhen umfassen und mit den Händen auskämmen. Die abgestorbenen Gräser lösen sich so von alleine.
  • Winterschutz: Frostempfindliche Gräser wie das Pampasgras sollten Sie im Herbst zusammenbinden und den Wurzelbereich mit einer Laubschicht bedecken.
  • Krankheiten: Ziergräser sind sehr robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

Auch interessant: Der richtige Umgang mit Ziergräsern im Winter

Ziergräser gekonnt in Szene setzen

Ob allein oder in Kombination mit anderen Pflanzen: Ziergräser können bei der Gartengestaltung auf vielfältigste Weise eingesetzt werden. Als sogenannte Solitärpflanzen kommen einzeln besonders gut das Pampasgras (Cortaderia selloana) oder die Rutenhirse (Panicum virgatum) zur Geltung. Sie bestechen mit einer intensiven Farbgestaltung und imposanten Blütenrispen.

Doch es gibt auch Ziergräser, die weniger dominant wirken und dadurch ihre eigenen Reize haben. Sie kommen erst so richtig in Kombination und im Kontrast zu anderen Pflanzen zur Geltung. Solche von Gartenprofis als Strukturpflanzen bezeichnete Sorten sind beispielsweise das Wollhaargras (Melinis) oder Zittergräser (Briza).

3 inspirierende Ziergräser für den Garten

Die Auswahl an Ziergräsern für Garten und Kübel ist groß. Inspiration gefällig? Drei besondere Ziergräser:

1. Pampasgras (Cortaderia selloana)

Pampasgras vor blauem Himmel
Pampasgras ist erst im Garten und später in der Vase ein schöner Anblick Foto: Getty Images

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht das Pampasgras. So leuchten im Herbst in vielen Gärten die weißen bis hellbraunen imposanten Blütenrispen schon von Weitem. Dabei sind es vor allem die weiblichen Pflanzen des Pampasgrases, die besonders prächtig blühen. Der Herbst ist ideal, um Pampasgras für die Vase zu schneiden.

2. Zebragras (Miscanthus sinensis)

Detailansicht Zebragras
Als Zebragras oder auch Tigergras ist dieses Ziergras bekannt. Es ist noch ein seltenerer Anblick in hiesigen Gärten, lässt sich jedoch wunderbar kombinieren.Foto: Getty Images

Mit seinem von gelben Querstreifen durchbrochenen grünen Blättern gehört das Zebragras noch zu den Exoten unter den Ziergräsern in den Gärten hierzulande. Doch sein markantes Äußeres lässt sich sehr gut als Solitärpflanze nutzen, um unschöne Bereiche im Garten zu verdecken. Zudem ist es ausgesprochen pflegeleicht und damit für Gartenanfänger ideal. Das winterharte und bis in den Oktober hinein blühende Gras benötigt mehr Wasser als andere Ziergräser. Übrigens: Je mehr Sonne das Zebragras tanken kann, desto mehr Querstreifen bildet es.

3. Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides)

Lampenputzergras Detailansicht vor schwarzem Hintergrund
Fedrige Blütenstände sind im Spätsommer beim Lampenputzergras zu bewundernFoto: Getty Images

Zugegeben: Die Blütenrispen des Lampenputzergrases erinnern stark an eine Flaschenbürste. Und da dieses Ziergras zu den Warm-Season-Gräsern gehört, kann man sich bis in den Oktober hinein an diesen besonderen Blütenrispen erfreuen. Doch auch nach der Blüte ist dieses Ziergras mit seinen Blüten, die so bis in den Winter hinein erhalten bleiben, ein schöner Anblick in Garten und Topf.




September 09, 2020 at 01:54AM
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