Erfurt – Neue Gehölze, Stauden und Gräser, in denen sich Insekten wohl fühlen sollen. Dazu ein Grünstreifen, der auf das Naturmonument „grünes Band“ hinweist...
Das Thüringer Umweltministerium hat sich einen neuen Vorgarten gegönnt und damit Kritik, vor allem bei der Opposition, ausgelöst.
Vor dem Ministerium an der Beethovenstraße ist der Außenbereich neu gestaltet worden – für stattliche 65 000 Euro!
Das geht aus einer Antwort von Ministerin Anja Siegesmund (Grüne) auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Thomas Gottweiss hervor.
Schon wieder der Vorgarten! Erst vor einem Jahr gab es scharfe Kritik an der über 12 000 Euro teuren Solarblume. Damals kam heraus, dass diese den halben Tag im Schatten steht.
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Gottweiss wollte jetzt wissen, warum eine schöne und artenreiche Wildblumenwiese eingeebnet und zu großen Teilen mit Mulch bedeckt werden müsse.
Siegesmund verteidigt die Neugestaltung mit noch mehr Artenreichtum. Der neue Garten sei bienenfreundlicher als der Kurzrasen, der keinen nennenswerten Beitrag zur innerstädtischen Artenvielfalt leisten würde.
Für Gottweiss überflüssig! Der Umweltpolitiker zu BILD: „Der behauptete Kurzrasen entspricht nicht der Realität der letzten Jahre.“ Der moralische Zeigefinger und das eigene Handeln in der Praxis klaffe bei den Grünen weit auseinander. Gottweiss: „Dass die Aktion derart teuer war, schlägt dem Fass den Boden aus.“
Das Ministerium hat am Sonntag ein Förderprogramm für mehr Insektenschutz aufgelegt. Vier Mio. Euro stehen zur Rettung von Schmetterlingen, Wildbienen oder Käfern bereit, hieß es.
August 10, 2020 at 12:29PM
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Thüringen: Umweltministerin legt sich Garten für 65 000 Euro an - BILD
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